Emittentenrisiko

Firmen haben im Allgemeinen drei Wege, um notwendiges Geld für diverse Projekte zu erlangen. Entweder nutzen sie intern erwirtschaftete Überschüsse oder sie beziehen Fremdkapital oder sie emittieren neues Eigenkapital. Die häufigste Wahl fällt statistisch gesehen hierbei auf das Fremdkapital, welches von Banken oder anderen Finanzdienstleistern vergeben wird. Diese Banken stehen dabei bei den Darlehen gewissen Risiken gegenüber, die Emittentenrisiken genannt werden. Wenn ein Schuldner in die Insolvenz geht, so passiert es, dass die Banken weniger Geld erhalten als sie verliehen haben.

Emittentenrisiko – wenn der Schuldner nicht bezahlen kann

Jeder Kreditnehmer hat eine bestimmte Bonität, welche ihm entweder von einer übergeordneten Anstalt wie einer Rating-Agentur oder der Bank selbst gegeben wird. Dabei wird die Sicherheit und die Höhe der firmeninternen Cash Flows betrachtet und berechnet, inwieweit der Kreditnehmer Liquiditätsengpässen aus dem Weg gehen kann. Anleihen jeglicher Art sind dabei betroffen. Wenn sich nun die Bonität eines bestimmten Darlehensnehmer ändert, so besteht darin nun das Emittentenrisiko. Denn bei einer Abstufung des Kunden ereilen die Bank schon per se Probleme, da der Wert der verliehenen Geldsumme fällt und die Bank das Geld somit besser anlegen hätte können.

Wege der Umgehung des Emittentenrisiko:
Beim Verleih von Geld betrachtet die Bank schon im Vorhinein alle möglichen Szenarien in der Monte Carlo Simulation. Implizit wird eine Ausfallwahrscheinlichkeit berechnet und Verluste auf diese Weise begrenzt.